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Die Gürtelrose-Impfung: Empfehlungen und Wirksamkeit

Die Gürtelrose-Impfung spielt eine entscheidende Rolle in der Prävention von Herpes zoster. Dieser Artikel beleuchtet, für wen die Impfung empfohlen wird und wie effektiv sie ist.

vonMiriam Krause4. Juli 20261 Min Lesezeit

Bedeutung der Gürtelrose-Impfung

Die Gürtelrose-Impfung, medizinisch als Herpes-Zoster-Impfung bekannt, hat in der öffentlichen Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Sie bietet eine präventive Maßnahme gegen Gürtelrose, eine schmerzhafte Erkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird, das auch Windpocken hervorruft. Die Zunahme von Erkrankungen im höheren Alter und die damit verbundenen Komplikationen haben zu einer verstärkten Diskussion über die Impfung geführt.

Herkunft und Entwicklung

Der Impfstoff wurde ursprünglich in den späten 1990er Jahren entwickelt und seither in mehreren Varianten angeboten. Zu den bekanntesten gehören der lebend, attenuierte Impfstoff Zostavax und der rekombinante Impfstoff Shingrix. Beide Impfstoffe zielen darauf ab, das Risiko einer Gürtelrose-Erkrankung und ihrer potenziell schweren Folgen, wie postherpetischer Neuralgie, zu reduzieren. Die Einführung dieser Impfstoffe hat die Impfempfehlungen der Gesundheitsbehörden beeinflusst und einen wesentlichen Fortschritt in der Immunisierung älterer Bevölkerungsgruppen dargestellt.

Aktuelle Empfehlungen und Wirksamkeit

Die Impfung wird insbesondere für Personen ab 50 Jahren sowie für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem empfohlen. Studien zeigen, dass Shingrix eine Wirksamkeit von über 90 % bei der Verhinderung von Gürtelrose aufweist, während Zostavax eine geringere Effektivität zeigt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland empfiehlt daher eindringlich die Verwendung von Shingrix für die Zielgruppen, um die Inzidenz von Gürtelrose zu senken und die damit verbundenen Beschwerden zu minimieren.

Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass die Impfung nicht nur für den Einzelnen von Nutzen ist, sondern auch einen Beitrag zur Herdimmunität leistet. Indem die Anzahl der Fälle von Gürtelrose reduziert wird, können auch vulnerable Bevölkerungsgruppen, die keine Impfung erhalten können, besser geschützt werden. Diese Aspekte verdeutlichen die Bedeutung der Gürtelrose-Impfung nicht nur aus individueller, sondern auch aus gesellschaftlicher Perspektive.

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